Druck nach ISO-Standard

Am Erstellungsprozess eines Druckprodukts sind in der Regel mehrere Unternehmen und Partner beteiligt. Die Verständigung der Parteien setzt definierte Schnittstellen voraus, die als Kunde und als Lieferant innerhalb der internen und unternehmensübergreifenden Prozesskette bedient werden müssen.

Der ISO-Standard Druck oder Prozessstandard Offsetdruck (PSO) setzt Eckpunkte, die für alle Prozessbeteiligten die komplette Prozesskette transparent macht. Es ist in allen Stufen der Prozesskette überprüfbar, ob die Spezifikationen eingehalten werden. Die vorgelagerte Stelle, zum Beispiel der Vorstufenbetrieb, kann sich darauf verlassen, dass die aufbereiteten Daten von der nachgelagerten Stelle, zum Beispiel der Druckerei, in einer definierten Art und Weise verarbeitet werden. Gleiches gilt für Agentur und Vorstufe.
Proofs und Auflagendruck werden in dieser Norm auch behandelt und sind Herausforderungen für eine moderne Druckvorstufe, denen wir uns gestellt haben.

Die Vorteile, die aus der Einhaltung dieses Standards resultieren, liegen auf der Hand: Druckprodukte können in jeder Phase des Entstehungsprozesses auch hinsichtlich der Farbe beurteilt werden. Die Zeiten für Farbabstimmungen werden konsequent reduziert und sind unabhängig von der Druckmaschine. Die Farbabstimmung kann in vorgelagerten Schritten erfolgen und wird von der Druckmaschine entkoppelt. Da diese am Ende der Prozesskette steht und die verbleibende Zeit bis zur Auslieferung knapp ist, kann die Sicherheit und Vorhersagbarkeit des Druckergebnisses erheblich gesteigert werden.

Alle sprechen also die gleiche Sprache und haben eine gemeinsame Basis, nämlich die ISO-Norm.

 

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