Verwenden Sie bitte ausschließlich Bilder im TIFF- oder EPS-Format, möglichst ohne Komprimierung. EPS-Daten mit JPEG-Komprimierung, sowie JPEG-Bilder können verwendet werden, beachten Sie aber bitte, dass JPEG-Komprimierung verlustbehaftet ist und sich u.U. auf die Reproduktionsqualität auswirken kann. EPS-Bilder im DCS- oder DCS-2-Format dürfen nicht verwendet werden, da es sich um ein vorsepariertes Format handelt, welches in unserem Composit-Workflow nicht verarbeitet werden kann.
Als Faustformel für die Auflösung von Farb- und Graustufenbildern können Sie mit der doppelten Rasterweite des Endprodukts in lpi rechnen. Wird Ihr Produkt im 60er Raster gedruckt, sind das 150 lpi × 2 = 300. Ihre Bilder benötigen somit 300 dpi Auflösung. Die entsprechenden Auflösungen für andere Rasterweiten finden Sie in der nachstehenden Tabelle:
Rasterweite (lcm) |
Rasterweite (lpi) |
Bildauflösung (dpi) |
48 |
ca. 120 |
240 |
54 |
ca. 135 |
270 |
60 |
ca. 150 |
300 |
70 |
ca. 175 |
350 |
80 |
ca. 200 |
400 |
Die genannten Auflösungen gelten nur für Bilder, die 1:1 in Ihrem Dokument plaziert sind. Wenn Sie ein Bild in Ihrem Layout vergrößern oder verkleinern, ändert sich die effektive Auflösung Ihres Bildes. Berechnen Sie die benötigte Auflösung des Bildes bitte unter Einbeziehung des entsprechenden Skalierungsfaktors neu um die optimale Auflösung zu bestimmen. Den Skalierungsfaktor ermitteln Sie ganz einfach, in dem Sie den Wert der Skalierung (z.B. 165%) in Ihrem Layoutprogramm ablesen, eine Kommaverschiebung um zwei Stellen nach links vornehmen (in unserem Beispiel also 1,63) und die Bildauflösung damit multiplizieren. Das sieht für unser Beispiel beim 60er Raster so aus: (60 × 2) × 1,63 = 489. Ihr Bild benötigt bei dieser Vergrößerung im Layoutprogramm also 489 dpi Auflösung. Ohne den Skalierungsfaktor wäre die effektive Auflösung nur noch 183 dpi, was für ein qualitativ hochwertiges Belichtungsergebnis zu niedrig ist.
Die oben genannten Werte gelten für Farb- und Graustufenbilder. Reine SW-Bilder, auch Strichzeichnung genannt, benötigen eine erheblich höhere Auflösung. Legen Sie Strichzeichnungen bitte mit mindestens 800 dpi, besser mit 1200 dpi an. Niedrigere Auflösungen verursachen störende Stufeneffekte.
Speichern Sie Ihre Bilder bitte in den folgenden Farbräumen ab:
Andere Farbräume müssen durch uns gewandelt werden. In diesem Fall übernehmen wir keinerlei Gewähr für die farbliche Richtigkeit der Bilddaten.
Verwenden Sie bitte nur „echte“ Freisteller, d.h. einen Freistellpfad in Photoshop. Stellen Sie Bilder nicht über Alpha-Kanal frei. Erstellen Sie den Freistellpfad nicht mit dem Zauberstab sondern erstellen Sie diesen bitte manuell. Freistellpfade, die mit dem Zauberstab erstellt wurden sind oft sehr komplex und verursachen lange Rechenzeiten beim Rastern der Daten.
Achten Sie darauf, dass Ihr Freistellpfad aktiviert ist und mit einer Kurvennäherung von 1 Gerätepixel erstellt wurde. Die Photoshop-Vorgabe 0,5 Gerätepixel kann zu Belichtungsabbrüchen oder unvorhergesehenen Belichtungsergebnissen führen. Unsere Belichter können eben nur ganze und keine halben Pixel belichten.
Der Verwendung von Bildern, die als Duplex, Triplex oder Quadruplex angelegt wurden, steht nichts im Weg. Bitte achten Sie darauf, dass die beliebten „falschen“ Duplex-Bilder aus Quark XPress nur dann in Sonderfarbe funktionieren, wenn Sie sich die kostenlose AGFA-CTIFF Extension herunterladen und in Quark installieren. Die Download-Seite finden Sie im Servicebereich unter Downloads.