Colormanagemet sorgt dafür, dass Farben bei der Umrechnung aus einem Farbraum in einen anderen Farbraum (z.B. RGB nach CMYK) möglichst gut und mit geringst möglichen Abweichungen umgerechnet werden. D.h. Colormanagement wird nur dort gebraucht, wo der Wechsel von einem in einen anderen Farbraum nötig ist. Colormanagement und eingebettete ICC-Profile werden für die Ausgabe Ihres Auftrags nicht benötigt, wenn Ihre Daten bereits im CMYK-Farbraum vorliegen. Sie dienen nur im Vorfeld der Farbsimulation auf Monitor und Proofern. Wenn wir auf die Druckplatte gehen, dann simulieren wir das Aussehen des Druckprodukts nicht mehr.
Alle CMYK-Profile, die Sie in Ihre Druckdaten eingebunden haben werden aus diesem Grund von uns entfernt und der Druckjob erhält bei der Ausgabe ein dem Bedruckstoff entsprechendes Maschinenprofil.
Auch bei der Ausgabe auf einem Proofsystem macht es wenig Sinn, dass Sie ein Profil einbetten, da wir es durch unser Prooferprofil ersetzen müssen. Wir simulieren dabei unsere Druckmaschine. Diese Parameter sind naturgemäß in Ihrem Profil nicht hinterlegt.
Würden wir eingebettete CMYK-ICC-Profile nicht entfernen, könnte es zu Umrechnungen von CMYK nach CMYK mit unvorhersehbaren Ergebnissen kommen.
Es gibt nur drei sinnvolle Möglichkeiten für den Einsatz von ICC-Profilen:
Bei der Druckausgabe geräteabhängiger CMYK-Daten haben ICC-Profile und Colormanagement nichts zu suchen!
Sollten Sie Ihre Daten geräteneutral liefern wollen, beraten wir Sie gerne persönlich über den Einsatz von geeigneten ICC-Profilen zur späteren Farbraumumwandlung. Sprechen Sie in diesem Fall Ihren Kundenberater an.